■ Friedenspreis: Für einen Heimatlosen
Aachen (dpa) – Die in Deutschland aktive „Initiative Friedenssteuer“ und Jean-Bertrand Aristide, der gewählte und bald darauf aus seiner Heimat verjagte Präsident von Haiti, erhalten in diesem Jahr den „Aachener Friedenspreis“. Der gleichnamige Verein würdigt mit dem Preis seit l988 jährlich einen nationalen und einen internationalen Preisträger – Menschen oder Gruppen, die „von unten her“ den Frieden mit Menschlichkeit, Zivilcourage und Herz gefördert haben. Aristides Auszeichnung soll internationalen Beistand für die Rückkehr des Präsidenten auf seinen Posten mobilisieren.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen