piwik no script img

■ FrauenrechteFrauenförderung ins Grundgesetz

Stuttgart (AFP) – Der Vorsitzende der gemeinsamen Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat, Rupert Scholz, tritt für eine begrenzte Frauenförderung im Grundgesetz ein. Im Süddeutschen Rundfunk sagte der CDU-Politiker, der Gleichberechtigungsgrundsatz von Artikel 3 könnte so ergänzt werden, daß Frauen, die Kinder erzogen haben, im öffentlichen Dienst schneller befördert und auch, wenn sie älter sind, leichter eingestellt werden. Die Nachteile für Frauen könnten aber nur so ausgeglichen werden, daß die Männer dadurch nicht benachteiligt würden.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen