: Frauenkulturhaus
Bitte Bild 6
Andrea Schweers
Das Jahr 2000 ist gar nicht mehr soweit weg. Vielleicht ist das nicht weit genug gegriffen für eine Utopie. Unbeschreiblich weiblich ist unser Motto. Wir würden uns wünschen, daß das Frauenkulturhaus bis dahin uns selber gehört. Möglichst in Form einer Schenkung. Und daß wir die Arbeit weitermachen können, ohne immmer über Geldprobleme reden zu müssen. Was auch heißt, daß wir uns wünschen, daß es eine Ausweitung der Arbeit gibt.
Darüberhinaus: Wir wünschen, daß sich die Frauenkultur ausweitet und die Männerkultur zurückgeht. Daß sich da eine Balance einstellt. Frauenkultur, was das ist? Ich wünsche, daß ich das im Jahr 2000 nicht mehr erklären muß.
Ich bin nicht sehr optimistisch, was die Verbesserung der Lage der Frauen angeht. Ich sehe eher ein Rückwärtswelle. Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt: Was die Frauenbewegung erreicht hat, kann nicht mehr zurückgedreht werden. Im Augenblick kommen wir wieder auf den Boden der harten Realitäten zurück.
!!!!
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen