: Frauenförderprogramm immer mehr beantragt
Immer mehr Frauen nehmen das Frauenförderprogramm in Anspruch. Grund dafür sind schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, die Folgen der Umstrukturierung des Wirtschaftssystems im Ostteil der Stadt und das seit der Wiedervereinigung vergrößerte Potential an Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen in Berlin. Im Jahr 1993 hatten die Frauen Fördermittel in Höhe von rund 23 Millionen Mark beantragt. „Wir haben für 1994 nur 3,6 Millionen Mark Fördermittel zur Verfügung, von denen wir auch noch laufende Programme der vergangenen Jahre weiterfinanzieren müssen“, sagte Carola Sachse, Leiterin des Programms. Bis zum 1. September 1994 können bei der Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen noch Anträge gestellt werden.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen