: Frankreichs Zukunft strahlt
PARIS taz ■ Mehr AKWs und etwas mehr erneuerbare Energie – das schlägt der französische Abgeordnete Jean Besson (UMP) vor. Nach sechsmonatiger Arbeit hat er diese Empfehlungen gestern an die französische Regierung übergeben. Sie sollen Grundlage für das Energie-Rahmengesetz werden, das für Anfang kommenden Jahres geplant ist. Besson nennt die Atomenergie ein „unersetzliches Element“. Er schlägt vor, den von der französischen Areva und der deutschen Siemens gemeinsam entwickelten europäischen Druckwasserreaktor EPR (dritte Generation) baldmöglichst als Demonstrationsreaktor zu bauen. Zugleich solle die vierte Reaktorgeneration weiterentwickelt werden. Besson will auch die französische Sonnen- und Windenergie ausbauen: Ihr Anteil an Frankreichs Energie soll statt bislang 15 Prozent ab 2010 rund 21 Prozent betragen. dora
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen