piwik no script img

Formaldehydmessungen

■ Projekt in Hemelingen berät in Umweltfragen

Die drei Fachfrauen der Hemelinger Ernährungs-, Gesundheits- und Umweltberatung führen zum Selbstkostenpreis plus Fahrtkosten Formaldehydmessungen der Raumluft durch. Wer also den Verdacht hat, daß die Ursache für Kopfschmerzen, Übelkeit, Allergien, Schleimhautreizungen oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen Formaldehydausdünstungen in der eigenen Wohnung oder am Arbeitsplatz sind — Anruf genügt. Barbara Koch: „Unsere Methode ist eine relativ grobe. Aber sie reicht in den meisten Fällen, um einen Verdacht zu bestätigen und dann andere Institutionen wie das Gesundheitsamt mit weiteren Messungen zu beaufttragen.“

Formaldehyd kann in Spanholz-und Sperrholzplatten, in Füllstoffen und Verbundplatten aus Gips und Mineralwolle enthalten sein. Tip: Spanplatten immer beschichten oder lackieren und bei Arbeiten mit entsprechenden Werkstoffen immer gut lüften. Spanplatten sollten einen E1-Stempel haben (garantiert geringe „Ausgasung“). Am besten ist natürlich Massivholz.

Christa Kempf, Oekotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin), Sabine Gaede, Sozialpädagogin und Fachkraft für „kommunale Gesundheitsförderung“ und Barbara Koch, Lehrerin für Biologie und Kunst bieten außerdem Beratung in allen Umwelt- und Gesundheitsfragen an. Sie informieren über Bauen und Wohnen, Waschen und Putzen, Abfall und Recycling, Wasser und Garten, Vollwerternährung und Selbsthilfe-Gruppen. Die Beratungsstelle nimmt Alt-Batterien und Aluminium entgegen und bietet kostenlose Blutdruckmessungen an. Mit Vorträgen, Aktionen und Kursen wenden sich die Umwelt-und Gesundheitsberaterinnen an Schulen, Kindergärten, Kirchen und Betriebe. taz

H.E.U., Diedrich-Wilkens-Straße 36, Telefon 0421/455408. Öffnungszeiten: Mo., Di., Do. 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, Mi. 10 bis 13 Uhr, Fr. 10 bis 15 Uhr.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen