piwik no script img

■ Flughafen KölnGefällte Bäume

Wahner Heide (taz) – Mehrere UmweltschützerInnen, die Rodungsarbeiten im Bereich der Einflugschneise des Köln/Bonner Flughafens behindern wollten, sind gestern von der Polizei festgenommen worden. Noch Anfang der Woche hatten mehrere Umweltverbände mit einer einstweiligen Verfügung versucht, die Rodungen zu verhindern, die nach Angaben der Flughafenbetreiber notwendig sind, um bisher geltende Beschränkungen des Flugverkehrs aufzuheben. Nach Angaben der Polizei steht eine Räumung des Geländes, in dem sich gestern noch Protestiernde aufhielten, bevor. Die 5.000 Hektar große Wahner Heide beherbergt rund 600 vom Aussterben bedrohte Tier- und Planzenarten, deren Überleben von den Waldbeständen abhängt.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen