Jüdische Sportler Tischtennis, um zu überleben Der Film „Marty Supreme“ ist für neun Oscars nominiert. Es wird an die jüdische Biografie der Hauptfigur und Auschwitz-überlebende Sportler erinnert. Von Martin Krauss 13.3.2026
Dokumentarfilm „No Mercy“ Die Härte ist bloß der Anfang Im Dokumentarfilm „No Mercy“ fragt die Regisseurin Isa Willinger ihre Kolleginnen nach Gewalt in Bildern und im Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Von Benjamin Moldenhauer 10.3.2026
Die Wahrheit Schwenkfutter mit Fell Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (237): Wilde Tiere für Filme vor die Kamera zu bekommen, kann ein absurdes Geschäft sein. Von Helmut Höge 9.3.2026
Timothée Chalamet in „Marty Supreme“ Ständig schreit jemand Kolumne Ausgehen und Rumstehen von Ruth Lang Fuentes Endlich Frühling, endlich warm genug, sich draußen aufzuhalten. Tagsüber zumindest. Abends geht's ins Kino, wo sich Timothée Chalamet für den Oscar bewirbt. 4.3.2026
Spielfilm „The Chronology of Water“ Trauma zerstört Chronologie In „The Chronology of Water“ von Kristen Stewart ist das Erinnern eine körperliche Erfahrung. Das Regiedebüt lässt eintauchen in einen Strudel aus Empfindungen. Von Thomas Abeltshauser 4.3.2026
Daniel Kehlmann über Berlinale-Eklat „Das Meinungsklima ist in Gefahr“ Schriftsteller Kehlmann warnt vor einer Kündigung der Berlinale-Chefin Tricia Tuttle. Und fordert von Kulturschaffenden Haltung. Interview von Dirk Knipphals 26.2.2026
Streit um Berlinale-Chefin Unterstützung für Tricia Tuttle Kulturschaffende verteidigen die Berlinale-Chefin: Der Kulturstaatsminister will sie wohl für fehlende Kritik an pro-palästinensischem Regisseur feuern. Von Dirk Knipphals 26.2.2026
Druck von Kulturminister Wolfram Weimer „Dann kann man die Berlinale gleich beerdigen“ Muss Festivalchefin Tricia Tuttle ihren Posten räumen? In der Filmbranche regt sich großer Protest, Preisträger İlker Çatak kündigt einen Boykott an. 26.2.2026
Britischer Filmpreis Bafta Eine Hommage an Manipur Die indische Filmemacherin Lakshmipriya Devi hat ihren Kinderfilm „Boong“ in der Minderheitensprache Manipuri gedreht. Dafür wird sie jetzt gefeiert. Von Natalie Mayroth 25.2.2026
Spielfilm „Father Mother Sister Brother“ Familienblues in drei Sätzen In seinem ersten Film seit sechs Jahren erkundet Jim Jarmusch minimalistisch genau die Beziehung von Eltern und ihren Kindern. Von Sara Piazza 24.2.2026
Goldener Bär für Ilker Çatak Politisches Kino setzt sich bei der Berlinale durch Selten wurde bei der Berlinale so heftig darum gerungen, wie politisch das Filmfestival sein muss. Das zeigte sich auch bei der Preisverleihung. 22.2.2026
Film „Staatsschutz“ auf der Berlinale Gegen die Ohnmacht und den Rechtsruck Faraz Shariats Film „Staatsschutz“ (Panorama) erzählt von einer lesbischen Staatsanwältin. Mit Rechtsextremen hat sie nicht nur vor Gericht zu tun. Von Jens Balkenborg 20.2.2026
Rumänischer Film „De capul nostru“ Wenn Kinder sich selbst großziehen Der Spielfilm „De capul nostru“ (On Our Own) von Tudor Cristian Jurgiu folgt Jugendlichen in Rumänien. Ihr Leben organisieren sie ohne ihre Eltern. Von Sara Piazza 19.2.2026
Debütfilm „Ich verstehe Ihren Unmut“ Sie scheint mit ihrer Arbeitsweste verwachsen „Ich verstehe Ihren Unmut“ ist sozialrealistische Immersion par excellence, die schwer zu ertragen ist. Dies ist als Kompliment zu verstehen. Von Jens Balkenborg 19.2.2026
Feministischer Film aus Kasachstan „Ich habe Hoffnung, dass sich Dinge ändern“ „River Dreams“ ist der erste kasachische Dokumentarfilm auf der Berlinale. In ihm inszenieren Kristina Mikhailova und Dana Sabitova Frauen als Flüsse. Interview von Silvia Hallensleben 18.2.2026
Der Gaza-Krieg in der Kultur Und wieder ein offener Brief Über 80 Filmschaffende unterzeichnen einen offenen Brief an die Berlinale. Der Vorwurf: Das Festival positioniere sich nicht ausreichend zu Gaza. 18.2.2026
Film „Allegro Pastell“ auf der Berlinale Im Zweifel für die Emotion Der Spielfilm „Allegro Pastell“ von Anna Roller nach dem gleichnamigen Roman von Leif Randt erzählt vom Lebensgefühl der Millennials. Von Andreas Fanizadeh 16.2.2026
„Der Heimatlose“ auf der Berlinale Mit wenig Mitteln viel erreichen Das Spielfilmdebüt „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke eröffnet die Reihe Perspectives. Seine Inselallegorie setzt erfolgreich auf Künstlichkeit. Von Michael Meyns 13.2.2026
Berlinale Wettbewerbsfilm Das Autoritäre und sein sicherer Applaus In „Gelbe Briefe“ exerziert İlker Çatak die Logik staatlicher Repression am Beispiel eines türkischen Künstlerpaars durch. Drängende Fragen stellt der Film zu spät. Von Arabella Wintermayr 13.2.2026
„No Good Men“ auf der Berlinale Liebe im Schatten der Taliban Zum Auftakt blickt die Berlinale zurück nach Kabul. Der Eröffnungsfilm „No Good Men“ von Shahrbanoo Sadat erzählt vom Abzug der USA aus Afghanistan. Von Tim Caspar Boehme 12.2.2026
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