Feuer im Lasertunnel: Außerirdische fallen in Hamburg ein:
Foto: Außerirdischenfoto: reuters
Gestern Morgen meldeten die Agenturen, dass in Hamburg auf dem Gelände des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (Desy) in einem Röntgenlaser-Tunnel ein Feuer ausgebrochen sei. Kurz darauf hieß es: Alles nur ein Fehlalarm. Sehr verdächtig! Wir an Einstein geschulten Universumsbeobachter wissen nämlich genau: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Und wir wissen auch, dass der ominöse Lasertunnel 3,4 Kilometer lang ist. In ihm sollen nach der Fertigstellung Ende 2016 extrem kurze und intensive Röntgenblitze erzeugt werden. Die Leuchtstärke der Blitze soll so hoch sein, dass damit 3-D-Aufnahmen auf atomarer Ebene möglich werden. Das ist ähnlich gefährlich wie der Teilchenbeschleuniger im Genfer Cern, vor dem wir hier auch schon öfter gewarnt haben. Wahrscheinlich hat es nämlich gestern in Hamburg einen Riss im Zeit-Raum-Kontinuum gegeben, und durch ein Wurmloch sind Außerirdische in die Hansestadt eingefallen. Das ist klar wie Kloßbrühe! Dafür muss man kein Verschwörungstheoretiker sein. Hamburger, seid gewarnt! Achtet genau darauf, wer da durch eure Stadt watschelt!
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen