piwik no script img

Feuer auf Atom-U-Boot

Dublin (taz) - Die Anti-Atom-Organisation „Campaign for Nuclear Disarmament“ (CND) hat am Wochenende das britische Verteidigungsministerium beschuldigt, das Ausmaß eines Feuers auf dem atomar angetriebenen U-Boot „HMS Valiant“ zu vertuschen. Das 23 Jahre alte U-Boot hatte am Freitag morgen im schottischen Hafen Faslane Feuer gefangen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums behauptete, daß der Brand aufgrund eines Kurzschlusses in der hydraulischen Anlage ausgebrochen sei und bereits nach zwei Minuten gelöscht werden konnte. Eine Gefahr für die Mannschaft oder die Öffentlichkeit habe nicht bestanden. CND-Mitglieder, die seit sieben Jahren vor dem Militärhafen Wache halten, sagten dagegen, daß fünf Stunden lang dichter schwarzer Rauch aus dem Turm des U-Boots ausgetreten sei. Das Verteidigungsministerium erklärte diese Beobachtung mit „den Auspuffgasen eines anderen U- Boots“.

rs

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen