piwik no script img

Femme totale

■ Filme sowjetischer Frauen

„Filme sowjetischer Frauen“, das ist diesmal das Thema des 2.FrauenFilmFestivals „femme totale“, das vom 1. bis 5.Mai 1989 in Dortmund stattfinden wird. Parallel zu dem sowjetischen Programm wird eine Auswahl mit Filmen von westdeutschen Filmemacherinnen zusammengestellt. Ein Höhepunkt des Festivals wird der Dialog zwischen den Frauen der beiden Länder sein. Das erste FrauenFilmFestival von femme totale hatte 1987 erfolgreich Premiere. Hier wurden nicht nur Filme von Frauen gezeigt, sondern ein zentrales Thema, „Macht und Gewalt in Filmen von Frauen“ mit Vorträgen, Diskussionen, filmtheoretischen Seminaren, Workshops et cetera umfassend vorgestellt. Mit dem diesjährigen Festival soll zum ersten Mal in der Bundesrepublik eine große Auswahl von Filmen sowjetischer Frauen vorgestellt und die Bedingungen für Frauen im Filmwesen der UdSSR thematisiert werden. Femme totale präsentiert Filme (Spielfilme, Dokumentarfilme, Kurzfilme, Animationsfilme und andere) aus Vergangenheit und Gegenwart von sowjetischen Regisseurinnen, Filme westdeutscher Filmemacherinnen, FilmFachFrauen aus der UdSSR zu Gast in Dortmund, Round-table-Gespräche, Vorträge, Diskussionen und ähnliches und ein Rahmenprogramm mit Hintergrundinformationen.

Projektgruppe „femme totale“ Dortmund

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen