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Faulheit macht erfinderisch

ROM epd/taz ■ Eine Pfarrei in Sesto San Giovanni bei Mailand weist ihre Gläubigen jetzt an, sich den traditionellen Haussegen selbst zu erteilen. Wie die Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera am Donnerstag berichtete, holen die Familien das erforderliche Weihwasser seit einigen Tagen bei der Kirche ab. Die Instruktionen für die rituelle Handlung hatte die Pfarrei bereits Anfang November per Post an die einzelnen Haushalte geschickt. Aus Faulheit erteilen die drei zuständigen Pfarrer den Haussegen nur noch alle zwei Jahre. Ansonsten delegieren sie die Aufgabe an die Familienoberhäupter. „So müssen wir uns dabei nicht so sehr beeilen“, erklärte einer der Geistlichen.

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