■ FLEISCHHÄNDLER MOKSEL: Bayerische Behörden hielten Hand über Schalck
Berlin (taz) — Die bayerischen Finanzbehörden haben offenbar jahrelang über die krummen Geschäfte des Schlachtviehkonzerns Moksel mit Firmen aus Schalck-Golodkowskis Imperium Bescheid gewußt.
In einem Fall wurde Moksel sogar vor einer Polizeirazzia gewarnt. Das geht aus Notizen der Staatssicherheit hervor. Den Schlachtviehhändlern ist die Unrechtmäßigkeit ihres Tuns wohl bewußt, so daß sie schon Anfang letzten Jahres Selbstanzeige erstatteten. Ein kluger Schritt, denn im Steuerrecht geht derjenige straffrei aus, der sich rechtzeitig selbst anschwärzt. Und der Schalck-Untersuchungsausschuß ist ihnen auf der Spur. SEITE 5
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