■ Essencoupons: Flüchtlinge nehmen an
Fürstenwalde (taz) – Nachdem sie tagelang protestiert haben, sind die Bewohner des Asylbewerberheims in Fürstenwalde nunmehr damit einverstanden, statt des bisher gezahlten Bargeldes Einkaufscoupons anzunehmen. Dies teilte gestern auf Anfrage die Ausländerbeauftragte von Brandenburg, Almuth Berger, mit. Fürstenwalde war das letzte der Flüchtlingsheime in Brandenburg, in dem vergangene Woche die Coupons verteilt wurden. Zunächst kam es zu heftigem Protest der Heimbewohner (siehe taz vom Montag, 9. 4.)
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen