: Es wird gestreikt
Warnstreiks nächste Woche an mehreren Berliner Krankenhäusern
An mehreren Krankenhäusern in Berlin streiken am kommenden Montag und Dienstag die Beschäftigten. Die Gewerkschaft Verdi rief am Montag zu Warnstreiks an der Charité, der Krankenhausgesellschaft Vivantes und dem Jüdischen Krankenhaus auf. Neben Pflegekräften, Therapeuten und Hebammen werden laut Mitteilung bei Vivantes auch Reinigungskräfte, Handwerkerinnen, Küchenpersonal und Gärtner teilnehmen. Zudem streiken demnach auch die Beschäftigten des Studierendenwerks Berlin.
„Wir rechnen mit einer hohen Streikbeteiligung und rufen die Klinikbetreiber dazu auf, schon jetzt für die beiden Tage alle verschiebbaren Operationen und Behandlungen zu verlegen“, teilte Gisela Neunhöffer, Verdi-Gewerkschaftssekretärin, mit. Hintergrund sind die Verhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen.
Die Arbeitgeber hatten zwar ein Angebot vorgelegt, die Gewerkschaften wiesen dies aber umgehend als unzureichend zurück und kündigten eine Ausweitung der Warnstreiks an. Verdi und der dbb fordern 10,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeberseite hatte die Forderungen als „nicht leistbar“ abgelehnt. (dpa)
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