■ LIBANON: Erneut israelische Angriffe
Nabatijeh/Tel Aviv (ap/dpa) — Israelische Truppen und die mit ihr verbündete Südlibanesische Miliz (SLA) haben am Donnerstag den Artilleriebeschuß libanesischer Dörfer außerhalb der von Israel beanspruchten „Sicherheitszone“ fortgesetzt. Das verlautete aus libanesischen Sicherheitskreisen. Nach ihren Angaben überflogen israelische Kampfflugzeuge libanesisches Gebiet bis nach Beirut und durchbrachen dabei in Scheinangriffen die Schallmauer. Nach Angaben eines israelischen Militärsprechers haben israelische Kampfhubschrauber haben am Donnerstag einen Guerilla-Stützpunkt in Südlibanon angegriffen und zerstört. Ziel war ein Stützpunkt der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas (DFLP) von Naif Hawatmeh in dem Flüchtlingslager Raschidije nahe der Hafenstadt Tyrus, der Ausgangsort für Angriffe auf Israel gewesen sei. Nach Augenzeugenberichten gab es Verletzte.
WESTSAHARA
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen