■ Ermittlungen: Strommastanschlag
Karlsruhe (AFP) – Wegen des Anschlags von Atomkraftgegnern auf einen Strommast im brandenburgischen Görtz hat Generalbundesanwalt Kay Nehm ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung eingeleitet. Das teilte die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mit. Bei der Aktion der bisher unbekannten Täter am Gründonnerstag war durch den umstürzenden Mast ein Sachschaden von zwei Millionen Mark entstanden. In einem Bekennerschreiben hatten die Täter den Anschlag mit dem geplanten Castor-Transport von Atommüll nach Gorleben begründet.
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