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Erhardt lobt sich

■ Uni-Neustrukturierung geglückt

Die Neustrukturierung im Hochschul- und Forschungsbereich ist nach Ansicht von Wissenschaftssenator Manfred Erhardt (CDU) geglückt. Der Senator wird sich am 2. Februar mit den Präsidenten der vier Hochschulen zu einem Gespräch über den weiteren Abbau von Mehrfachangeboten zusammensetzen. Technische, Humboldt-, Freie Universität und Hochschule der Künste hatten sich für überfordert erklärt, bis Ende des Monats konkrete und abgestimmte Vorschläge vorzulegen. Von den bis zum Jahr 2003 einzusparenden 1.168 Stellen im Wissenschaftsbereich werden bis zum Jahresende 544 erbracht sein, so der Senator. Von den im gleichen Zeitraum abzubauenden 15.000 Studienplätzen werden bis zum Jahresende voraussichtlich 10.000 weggefallen sein.

Das Budget für Wissenschaft und Forschung stieg von 1991 bis 1995 von 3,32 Milliarden auf 3,96 Milliarden Mark und hat jetzt einen Anteil am Gesamthaushalt von 9,2 Prozent. Als besonders wichtige Maßnahmen nannte der Senator die Umstrukturierung der Humboldt-Universität und anderer Ostberliner Einrichtungen. Im Wintersemester 94/95 waren an Hochschulen einschließlich Fachhochschulen 147.000 Studierende immatrikuliert. Durch Novellierung des Hochschulgesetzes wurde die Regelstudienzeit auf neun beziehungsweise zehn Semester festgelegt und eine obligatorische Studien- und Prüfungsberatung bei Überschreitung eingeführt. Umstritten ist nach wie vor die vom Senat beschlossene Fusion des Uniklinikums Charité mit dem Rudolf-Virchow-Klinikum. dpa

Siehe auch Kommentar Seite 21

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