: Erhard Hoffmann ist gestorben.
Er hat geschafft, was ihm erst mal welche nachmachen müssen: Seine Knackis fanden ihn „gerecht“. Erhard Hoffmann war gerade fünfzig Jahre geworden und erst wenige Monate bei der Staatsanwaltschaft - nach 17jährigem aufreibendem Dienst als Chef des Oslebshauser Knastes. Hoffmann hatte im Knast die „offenen Zellentüren“ und die „Entlassungsvorbereitung“ eingeführt, am „Alternativkommentar zum Strafvollzugsgesetz“ mitgewirkt und durfte manches Interview nicht geben. Senator Kröning nannte ihn „einen energischen und sensiblen Reformer“. Die Knackis fanden: „Hoffmann, der ist in Ordnung.“ ta
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