■ Entschieden: Kein Platz im Kabinett
Wiesbaden (dpa) – Der hessische FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt will nach einer Wahl zum Bundesvorsitzenden seiner Partei „zumindest bis zur Bundestagswahl 1998“ auf keinen Fall einen Platz im Kabinett der christlich-liberalen Koalition in Bonn annehmen. Jetzt gehe es „um die politische Existenz der FDP“, für die er an der Spitze kämpfen möchte, sagte Gerhardt gestern. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP will am Freitag auf dem Parteitag der Liberalen als Nachfolger von Klaus Kinkel zum FDP- Vorsitzenden gewählt werden.
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