■ Entführung: Sicherheitslücke
Frankfurt/Bonn (dpa) – Die Sicherheitsbehörden in Frankfurt am Main haben bis zum Sonntag nicht klären können, wie der äthiopische Luftpirat mit seiner Pistole die Kontrollen auf dem Rhein- Main-Flughafen überlistet hat. Berichte aus den Vereinigten Staaten, daß der Entführer die Pistole am Donnerstag in seinem Hut verborgen hatte, wollte das für die Sicherheitsüberprüfungen zuständige Grenzschutzamt gestern nicht bestätigen. Die Regierung Norwegens verlangte in Bonn und Washington Auskunft darüber, warum zunächst ein aus Norwegen kommender Somalier fälschlich als Entführer genannt worden war. Der unschuldig Verdächtigte erwägt eine Schadenersatzklage.
Die Engagierten stärken
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen