: Ein Hauch von Nichts
Woidke, Dietmar Woidke will kein Bond sein
Er sieht eigentlich eher aus wie Dr. No, und so meldete die Agentenagentur dpa am Donnerstag folgerichtig: „Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will nicht der neue James Bond werden.“ Allerdings kündigte Woidke, Dietmar Woidke zur Überraschung aller Beobachter an, er wolle noch einmal für sein Amt kandidieren: „Sag niemals nie. Das ist ein alter Spruch, den ich beherzigen möchte.“ Und zwar mit der Lizenz zu labern! Nullnull Woidke will also wieder angreifen – im Auftrag seiner Majestät, also seiner selbst. Hoffentlich nicht mit Liebesgrüßen aus Moskau. Denn man stirbt bekanntlich nur zweimal – auch politisch. Vor allem wenn man den ganzen Tag nichts anderes in sich hineinschüttet als Wodka Woidke – geschüttelt, nicht gerührt. Für die Doppelnull unter den Ostlern heißt es nicht umsonst, leben und leben lassen. Denn im Osten geht die Sonne auf, und der Morgen stirbt nie. Vielleicht heißt es bald ja sogar: Der Osten ist nicht genug, und Woidke erobert die Welt. Immer mit einem lässigen Spruch auf den Lippen, den wir auch für ihn parat haben: „Ein bezaubernder Hauch von Nichts, den Sie da beinahe im kahlen Kopf haben. Gefällt uns.“
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen