■ ERMITTLUNGEN: Kripo schickt Akten zurück
Berlin (ap) — Die Berliner Kriminalpolizei ist nach Darstellung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter nicht mehr in der Lage, neue Ermittlungsverfahren im Bereich der DDR-Regierungs- und der sogenannten Vereinigungskriminalität zu eröffnen. Wie BDK-Pressesprecher Holger Bernsee am Montag erklärte, beschränkt sich die „Bearbeitung von neuen Verfahren“ auf die Rücksendung der Vorgänge an die Staatsanwaltschaft. In einem Formblatt werde dem Staatsanwalt mitgeteilt, daß infolge Personalmangels keine Ermittlungen mehr durchgeführt werden können.
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