: Doktor Robert Junck
■ Universität Osnabrück verleiht Ehren- Doktorwürde an Zukunftsforscher und Publizist
Der Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück wird dem Publizisten und Zukunftsforscher Professor Robert Jungk am 12. Januar die Würde eines Doktors der Philosophie ehrenhalber verleihen. In der Begründung des Fachbereichs für die Verleihung der Ehrenpromotion heißt es, wie die Pressestelle der Universität Osnabrück am Montag mitteilte: „Robert Jungk hat sich durch unermüdliche und vorbildliche publizistische, politische und wissenschaftliche Tätigkeit herausragende Verdienste um die Erhellung der gesellschaftlichen Folgen wissenschaftlich-technischen Fortschritts erworben.“
Mit seinen weltweit übersetzten Werken (unter anderem 1956 — „Heller als tausend Sonnen — Das Schicksal der Atomforscher“, 1959 „Strahlen aus der Asche — Geschichte einer Wiedergeburt“, 1977 „Der Atom- Staat — vom Fortschritt in die Unmenschlichkeit“ oder 1983 „Menschenbeben — Der Aufstand gegen das Unerträgliche“) habe Robert Jungk „einen einzig dastehenden Beitrag“ geleistet, um die Kluft zwischen technisch- naturwissenschaftlicher und politisch-sozialer Kultur zu überwinden und die Bereitschaft zu politischem Einsatz im Bewußtsein sozialer Verantwortung zu stärken, so die Ehrenden. Mit seinen von einem radikalen Humanismus getragenen Analysen habe Jungk bleibende Anstöße für die Sozialwissenschaften geliefert.
dpa
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen