piwik no script img

Diestel berichtigt Stasi-Vorwürfe

Berlin (epd) - Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Brandenburger Landtag, Peter-Michael Diestel, hat ihm zugeschriebene Äußerungen über die Stasi-Verstrickung kirchlicher Mitarbeiter in der DDR modifiziert. In Meldungen vom Wochenende war Diestel mit der Bemerkung zitiert worden, drei Viertel aller hauptamtlichen Mitarbeiter der Kirche seien als Inoffizielle Stasi-Mitarbeiter geführt worden. Berichten von Bischof Martin Kruse im 'Berlin- brandenburgischen Sonntagsblatt‘ zufolge erklärte Diestel nun, die Medien hätten unterschlagen, daß er den Leiter der Hauptabteilung XX/4 des Ministeriums für Staatssicherheit zitiert habe. Es handele sich natürlich nicht um „IMs“ im strengen, sondern um „Abschöpfungen“ im weitesten Sinne.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen