: Diepgen soll bei Junger Union eingreifen
Eine „schnelle Intervention“ von CDU-Landeschef und Regierendem Bürgermeister Diepgen gegen den „Rechtsruck“ in der Jungen Union hat Ditmar Staffelt (SPD) gefordert. Angesichts der „dreister werdenden Agitation“ von Teilen dieser Jugendorganisation, „deren Sprache und Ziele sich von rechtsradikalem Gedankengut nicht mehr unterscheiden lassen“, erwarte er, daß Diepgen „nicht länger schweigt“, sagte Staffelt. Er verwies auf Äußerungen von Mitgliedern der Jungen Union, nach denen die Errichtung des Bücherverbrennungsmahnmals eine „verantwortungslose und überflüssige Verschwendung von Steuergeldern“ sei. Außerdem habe die Wilmersdorfer CDU Leuten ein Podium geboten, die gegen jüdische Mitbürger hetzen.
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