Dienstwagentrabbel der Ministerin: Ullas Wagen wieder da
Die Limousine wurde den Dieben wohl doch zu heiß. Nahe Alicante taucht Ulla Schmidts gepanzerter Mercedes wieder auf.
WIESBADEN ap/taz | Der gestohlene Dienstwagen von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist wieder da. Ein Sprecher des Bundeskriminalamts bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Zeitungsmeldung.
Demnach wurde der rund 100.000 Euro teure gepanzerte S-Klasse Mercedes am Dienstagabend in der Nähe von Schmidts spanischem Urlaubsort Alicante wiedergefunden.
Die Diebe hätten offenbar wegen der erhöhten medialen Aufmerksamkeit das Interesse an dem Wagen verloren, hieß es.
Nach ersten Erkenntnissen ist das Auto unbeschädigt. Da werden einige Lobbyisten ihre empörten Rechnungen über "verschwendete Steuergelder" an die Adresse der Ministerin noch einmal überarbeiten müssen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 60 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert