Dienstwagentrabbel der Ministerin: Ullas Wagen wieder da
Die Limousine wurde den Dieben wohl doch zu heiß. Nahe Alicante taucht Ulla Schmidts gepanzerter Mercedes wieder auf.
WIESBADEN ap/taz | Der gestohlene Dienstwagen von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist wieder da. Ein Sprecher des Bundeskriminalamts bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Zeitungsmeldung.
Demnach wurde der rund 100.000 Euro teure gepanzerte S-Klasse Mercedes am Dienstagabend in der Nähe von Schmidts spanischem Urlaubsort Alicante wiedergefunden.
Die Diebe hätten offenbar wegen der erhöhten medialen Aufmerksamkeit das Interesse an dem Wagen verloren, hieß es.
Nach ersten Erkenntnissen ist das Auto unbeschädigt. Da werden einige Lobbyisten ihre empörten Rechnungen über "verschwendete Steuergelder" an die Adresse der Ministerin noch einmal überarbeiten müssen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert