Die Liste:
Oft ist Single sein der einzige gemeinsame Nenner, auf den Nutzer einer Dating-App kommen. Für Menschen mit ganz speziellen Vorlieben gibt es mittlerweile so einige App-Alternativen, um Gleichgesinnte zu finden. Ganz frisch auf dem Markt: PokeMatch, die App für Pokémon-Go-Spieler. Warum nicht? Wir haben uns mal informiert, welche Dating-Apps für Nischeninteressen es sonst noch gibt – und ja, die sind tatsächlich alle echt:
1. High There!, für die Freunde des entspannten Kiffens zu zweit
2. Bristlr, für überzeugte Bartträger und leidenschaftliche Bartstreichler
3. Sizzl, für Speckliebhaber. Profile enthalten eine Angabe über die präferierte Speck-Bräunungsstufe
4. Remainder, für die 48 Prozent: die armen Pro-EU-Briten, auf der Suche nach Liebe, die Grenzen sprengt
5. Bumble, für Feministinnen, die unbedingt den ersten Schritt machen wollen – denn hier können Männer niemanden anschreiben
6. Tag a Cat, für alleinstehende Katzen und
7. Tindog, für alleinstehende Hunde
8. Whispar, für Stimmenfanatiker und
9. Willow, für Nicht-Oberflächliche, ohne Bild, dafür mit tiefen Gesprächen
10. Maple Match, für Trump-Flüchtlinge, die nach Kanada auswandern wollen
11. Und für die, die gerne bleiben: TrumpSingles, für Trump-Fans mit dem Slogan „Make Dating Great Again“
Michelle Sensel
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen