: Die Emanzen tanzen
■ »Schöneberger Frauenkulturwochen« vom 4.5. bis 13.6.
Schöneberg. Vor einem Jahr traf sich eine Arbeitsgruppe Schöneberger Frauenprojekte zum ersten Mal, nun steht das Programm der »Schöneberger Frauenwochen«. Vom 4. Mai bis zum 13. Juni werden über 40 Veranstaltungen angeboten: Tanz, Theater, Musik, Ausstellungen, Filme, Performances, Spaziergänge, Workshops.
»Traditionell ist Schöneberg ein Bezirk, in dem Frauen, ihre Projekte und ihre Kultur eine große Rolle gespielt haben«, heißt es im Programmheft, zu beziehen im Bezirksamt Schöneberg (7838723). Der Reigen wird am 4. Mai im Rathaus Friedenau eröffnet. Zwei Tage später beginnt im Frauencafé »Begine« die Veranstaltungsreihe »Unsere Geschichte müssen wir selbst bewahren — Frauen in Schöneberg«. Am 6. Mai wird die Frauenrechtlerin Helene Stöcker gewürdigt, es folgt ein Vortrag über »Schöneberg als Eldorado lesbischer Frauen der zwanziger Jahre« (18. Mai). Wer sich lieber draußen bewegt, kann an einer Führung durch 100 Jahre Frauengeschichte in Schöneberg oder an einem historischen Gang durch das Frauennachtleben unter dem Titel »Guten Abend, Du Schöne...bergerin« teilnehmen (5.Juni). Auch das Frauenkunstprojekt »Pelze multimedia« bietet Nachtleben: »Ein bis zwei Schock Schicksen bestreichen die Langenscheidt- Brücke« (30. Mai). usche
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen