: Die Dunkelheit in Lichtenberg
Nur selten dringt etwas aus Lichtenberg zur normalen Stadt durch. Meistens sind es dann finstere Meldungen über Nazibacken. Dann legt sich wieder die Nacht des Schweigens über den dunklen Bezirk, in dem scheinbar nur Weltanschauungsmutanten hausen, die durch Prügel dafür sorgen, daß sie auch wirklich allein bleiben. Eine Meldung allerdings erscheint als Hoffnungsschimmer: Es gibt eine Selbsthilfekontaktgruppe mit dem Namen „Synapse Lichtenberg“. Das bedeutet a), daß es in Lichtenberg auch ganz normale Menschen gibt, und b), daß diese Menschen ganz normale Sorgen haben. So bietet Synapse Gruppen zu „Angst und Panik“ bis hin zur „Freizeitgruppe für Singles“ an. Außerdem gibt es aktuelle Veranstaltungen, die die Lichtenberger aus ihren düsteren Wohnungen treiben. eb
Synapse Selbsthilfekontaktstelle Lichtenberg, Rummelsdorfer Str. 13, 10315 Berlin, fon/fax: 5 13 88 88
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Jugendnachrichtenagentur SINNFLUT für ökologische und soziale Kreativität, Erkelenzdamm 47, 10999 Berlin, fon (0 30) 61 40 18-50/51, fax (0 30) 61 40 18 52, e-mail: sinnflut§sozkult.de, homepage: http://www.spinnenwerk.de/sinnflut.htm; gefördert durch die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen