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■ InfoDie Bremer Schwarzhäupter

Die erste urkundliche Erwähnung der Schwarzhäupter geht auf das Jahr 1413 zurück. Damals und über jahrhunderte war die Compagnie eine Verbindung junger und unverheiratete Kaufmänner aus der Fremde – meist jedoch aus Deutschland. Die lettischen Kaufleute dagegen schlossen sich in ihrer eigenen Gilde zusammen.

Namensgeber und Patron der Compagnie ist der Heilige Mauritius, ein Schwarzafrikaner. Der sich der Legende zufolge geweigert haben soll, gegen Glaubensbrüder zu kämpfen. Sein Bild ist auf allen Schätzen zu sehen. Möglich ist aber auch, dass der Name „Schwarzhäupter“ als Gegenbild zu den „grauen“ oder „weißen Häuptern“ der älteren Mitglieder in der großen Gilde zu Riga gedacht war.

Als Konsequenz des Hitler-Stalin-Paktes wurden 1939 die Deutsch-Balten zwangsausgesiedelt und die Compagnie aus dem Vereinsregister gestrichen. Teile der Schätze durften mitgenommen werden. 1960 gründete sich die Companie zunächst in Hamburg neu, 1980 zog sie nach Bremen. pipe

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