Die Anderen: Mlada fronta dnes
■ betr.: Die Prager Tageszeitung zur Krise der EG
Die Prager Tageszeitung zur Krise der EG:
Der Maastricht-Vertrag wurde 1991 unterschrieben. Aber bereits Jahre zuvor hatte man begonnen, auf die Integration hinzuarbeiten. Die Welt unterschied sich in dieser Zeit grundlegend von der heutigen. Westeuropa war damals ein Riff scheinbar dauerhafter Prosperität. Heute sind die östlichen Märkte tot, Mitteleuropa wandelt sich zu einem Konkurrenten. Die deutsche Konjunktur, 30 Jahre lang Motor der europäischen Wirtschaft, ist in eine Rezession übergegangen, die auch die Krise in den Nachbarländern vertieft ... Der Illusion, daß es gelingen könnte, bis 1997 ein neues, auf festen Wechselkursen basierendes System zu schaffen, erliegt heute keiner mehr.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen