piwik no script img

Die AndereLidove noviny

■ Betr.: Die tschechische Zeitung zu Terror

Die tschechische Zeitung zu Terror:

Die Stimmen, die Sprengsätze in Autos und Giftstoffe an Orten mit hoher Bevölkerungskonzentration als eine Krisenerscheinung der heutigen Zivilisation oder für ein Memento des sich nähernden Endes der Menschheit halten, sind abzulehnen. ...

Der Ausweg, der daraus abgeleitet werden kann, zielt auf eine gewaltsame Änderung der menschlichen Gesellschaft ab. Wohin derartige Änderungen führen, haben wir (die Tschechen) am eigenen Leibe erlebt. In einer totalitären Diktatur drohen zwar wesentlich weniger Angriffe als in einer offenen Gesellschaft westlichen Typs, aber nur aus dem Grund, weil der größte Terrorist die Staatsmacht selbst ist.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen