: Deutscher Pakt mit dem Iran
TEHERAN ap ■ Deutschland und Iran haben ihre wirtschaftlichen Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller und sein iranischer Kollege Tahmaseb Masaheri unterzeichneten am Samstag in Teheran einen Investitionsschutzvertrag, der ein Abkommen aus dem Jahr 1965 ablöst. Müller sagte, der Vertrag habe die Investitionsbedingungen „ganz erheblich verbessert“. Die Verhandlungen über den Vertrag hatten fast zwei Jahre gedauert. Das Abkommen regelt unter anderem die Entschädigung bei möglichen Enteignungen, die Schiedsgerichtsbarkeit bei Streitigkeiten und den freien Transfer. Die Parlamente beider Länder müssen das Abkommen noch ratifizieren. Der Wirtschaftsminister erklärte, seinem Ministerium lägen bereits 19 Anträge auf Deckung von Investitionen in Höhe von insgesamt 230 Millionen Euro vor.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen