: Der Spanische Bürgerkrieg
Im Juli 1936 putschte eine Offiziersjunta unter General Franco gegen die Zweite Spanische Republik und löste mit ihrem Staatsstreich den Bürgerkrieg aus. Die deutschen und italienischen Faschisten unterstützten die Aufständischen, die UdSSR half der Republik, Großbritannien, Frankreich und die USA betrieben eine Politik der Nichtintervention. Die europäische und amerikanische Öffentlichkeit nahm heftigen Anteil am Geschehen – bis hin zum persönlichen Kriegsdienst. Im August 1936 rief die KPD zum Spanieneinsatz auf. Ausländer, darunter auch 5.000 Deutsche, kämpften in den Milizen, den Internationalen Brigaden und im regulären Heer der Spanischen Republik gegen die Putschisten. Ende 1938 wurden die freiwilligen Soldaten wieder nach Hause geschickt. Als Francos Truppen im März 1939 in Madrid einmarschierten, begann für Spanien eine fast vierzigjährige Diktatur.
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