piwik no script img

■ DWA DessauKonzept gebilligt

Berlin (dpa) – Der Aufsichtsrat der Deutschen Waggonbau AG (DWA) billigte gestern endgültig das Strategiekonzept des Vorstandes „DWA 2000“ und damit die umstrittenen Eckpunkte für das Dessauer Werk. Danach soll der gesamte DWA-Konzern umgebaut und die Zahl der Beschäftigten von derzeit noch über 6.000 auf 3.200 im Jahr 2000 reduziert werden. Im Dessauer Werk mit über 700 Beschäftigten wird die „finale Schienenfahrzeugproduktion“ nach den Ende vergangener Woche erzielten Eckpunkten endgültig eingestellt. An der künftigen eigenständigen Waggonfabrik Dessau wird die DWA ab Anfang nächsten Jahres nur noch einen Minderanteil halten. Das Unternehmen soll unter anderem waggonbautypische Leistungen und Zulieferungen anbieten. Das Strategiekonzept ist zugleich Grundlage für den Verkauf des größten ostdeutschen Industrieunternehmens an das US-Investmenthaus Advent. Ein Sprecher der Gesellschaft hat die Einigung mit dem Betriebsrat begrüßt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen