■ DROGEN: Jusos fordern „Drogenschein“
Bonn (ap) — Die Entkriminalisierung des Drogenkonsums haben die Jusos in der SPD gefordert und vorgeschlagen, Konsumenten künftig einen „Drogenschein“ auszustellen. Diese Berechtigung nach dem Vorbild eines Waffenscheins solle nach entsprechender ärztlicher und sozialer Beratung ausgestellt werden, erklärte Jürgen Neumeyer, Organisator einer Juso-Drogenkonferenz, am Montag in Bonn. Wer sie besitze, solle unbehelligt das entsprechende Rauschgift kaufen können. Der Konsum von Haschisch und Marihuana müsse legalisiert werden, so die Forderung der Jusos.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen