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DISKUSSION Risse im Kapital

Von

MATT

Die „Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen“, das war John Holloways viel beachteter Vorschlag, über Methoden zur Überwindung des Kapitalismus zu diskutieren: Den „Schrei des Subjekts“ zu verkörpern schaffe Freiräume, in denen die instrumentelle Macht des ausbeuterischen Systems schlicht nicht leben kann, eine Anti-Macht: Freundschaft, Liebe, Solidarität wider den alles durchdringenden Fetisch des Eigentums. In seinem neuen Buch „Kapitalismus aufbrechen“ (Dampfboot, 275 S., 24,90 Euro) entwickelt der Politikwissenschaftler nun seine Thesen weiter: Wie trotzten wir dem Kapitalismus Instabilitäten ab? Wie lassen sich die Risse in der Logik des gesellschaftlichen Zusammenhalts aufbrechen? Heute Abend stellt Holloway das Buch im Centro Sociale vor. MATT

■ Do, 8. 12., 19 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2