Ausstellung „Queere Kunst in der DDR“ Sie gehörten zur Familie Doch es gab sie: „Queere Kunst in der DDR“. Eine Berliner Ausstellung füllt Lücken in der Kunstgeschichte und erzählt von filmreifen Lebenswegen. Von Andreas Hergeth 20.4.2026
Unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kultur Die DDR ist nur zu verstehen, wenn man auf die Ausgegrenzten schaut Ein bisher unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte: Christoph Links untersucht, welche Verlage in der DDR wann und warum verschwunden sind. Von Ilko-Sascha Kowalczuk 18.4.2026
Ehemaliger DDR-Club Der Mix war Programm Theater in Dorfkneipe: „Düsterbusch City Lights“ der Jungen Bühne Senftenberg lässt einen Undergroundschuppen in der ostdeutschen Provinz wiederaufleben. Von Tom Mustroph 8.4.2026
Die Mokka-Milch-Eis-Bar öffnet wieder Keine nostalgischen Gefühle Natacha und Alex Neumann wollen Ende Mai das DDR-Baudenkmal wieder eröffnen. Als Community-Hub mit Gastronomie, Veranstaltungen und Coworking. Von Andreas Hergeth 7.4.2026
Mondbasis mit Hilfe der KI Wo der Sozialismus funktioniert Dass die DDR noch mal ganz hoch hinaus kommt, verdankt sie einem jungen Mann aus Hannover: Philipp Ladage hat die DDR-Mondbasis eingerichtet. Von Gunnar Leue 1.4.2026
Uwe Warnke über Publizieren in der DDR „Von Hand zu Hand“ Für die Gegenöffentlichkeit in der DDR brauchte es nur wenige Exemplare. Die Künstlerzeitschrift „Entwerter/Oder“ von Uwe Warnke war Teil davon. Interview von Tilman Baumgärtel 25.3.2026
Wie selbstbestimmt sind wir? Der Algorithmus ist das Pendant zu den Pendelheften Kolumne Geraschel von Doris Akrap Im Theaterstück „Winterkind“ erzählt eine in der DDR aufgewachsene Frau von ihrem Leben. Wenn Wessis da zuhören, erfahren sie viel - auch über heute. 24.3.2026
Die Wahrheit English for you Kolumne Die Wahrheit von Christian Kreis Im DDR-Fernsehen gab es einst eine Sprachschulsendung mit zwei jungen Hauptdarstellern namens Dave und Jenny, die weniger Briten als Ostgoten waren. 24.3.2026
Nina Hagen über Gott und Punk „Ich bin Gottes Lautsprecher“ Nina Hagen hat ein Gospel-Album aufgenommen: „Highway to Heaven“. Im Gespräch erzählt sie, wie sie Gott gefunden hat und warum Punk so wichtig war. Von Ulrich Gutmair 23.3.2026
Lukas Rietzschel „Sanditz“ Er will alles Lukas Rietzschel fängt in seinem neuen Roman Normalität im Jetzt und Damals ein. Den DDR-Alltag überzeichnet er allerdings. Von Ilko-Sascha Kowalczuk 17.3.2026
Neuer Roman von Helene Bukowski Der letzte Akkord einer begabten Pianistin „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ heißt der neue Roman von Helene Bukowski. Darin erzählt sie von den Freuden an der Musik und dem Drill des staatlichen DDR-Fördersystems. Von Carola Ebeling 17.3.2026
Dietrich Mühlberg über Umbrüche „Die Neuen brauchten uns“ Dietrich Mühlberg hat Philosophie studiert und wurde in der DDR zum Mitbegründer der Kulturwissenschaften. Ein Gespräch zu seinem 90. Geburtstag. Interview von Andreas Hergeth 28.2.2026
Die DDR Irgendwann kommt was Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen. Von Lars Reyer 24.2.2026
Stimmen zum Tod von Henrike Naumann Eine echte antifaschistische Künstlerin Bis zuletzt arbeitete sie an ihrem Beitrag für die Venedig-Biennale. Erinnerungen an Henrike Naumann, deren früher Tod die Kunstwelt bestürzt. Von Gitte Zschoch, Johannes Büttner, Vasyl Cherepanyn, Bakri Bakhit, Kyle Dancewicz, Christ Mukenge, Lydia Schellhammer, Shermin Langhoff, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Wilfried Beki, Anna Zett, Sophie Jung und Beate Scheder 20.2.2026
Karsten Krampitz liest in Pankow Landluft macht frei Kolumne Großraumdisco von Alexander Diehl Eine Kommune Todgeweihter, die über ihr Leben bestimmen wollen: Der Roman „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“ fiktionalisiert eine reale Utopie. 19.2.2026
DDR-Dissident und Künstler Hans Ticha Soldaten ohne Köpfe AgitPop gegen den Autoritarismus: Eine Retrospektive des DDR-Dissidenten und Künstlers Hans Ticha ist jetzt in Rostock und bald in Nürnberg zu sehen. Von Jakob Hoffmann 18.2.2026
Barbara Honigmann „Mischka“ Zwischen Rosenhügeln und Ersatzmüttern Ein internationales Kulturbürgertum, das nie eine konkrete Verortung hatte: Barbara Honigmann beschreibt das jüdisch-kommunistische Milieu des 20. Jahrhunderts. Von Helmut Böttiger 11.2.2026
Umgang mit DDR-Bauten Internationale Vorbildfunktion Kommentar von Jonas Wahmkow Das Kino International ist ein Beispiel für denkmalbewusste Stadtentwicklung. Die ist nicht nur identitätsstiftend, sondern auch ökologisch. 11.2.2026
Die Kittelschürze im Osten Ein unverwüstliches Stück DDR Die Dederonkittelschürzen waren ein Markenzeichen des Ostens. Im Erzgebirge werden sie für das nostalgische Gefühl noch immer produziert. Von Andreas Hergeth 5.2.2026
Der Turm von Jena Ein sozialistischer Fingerzeig Der Jentower war mal das höchste Haus von ganz Deutschland. Gebaut wurde er, um Jenas Altstadt klein und doof wirken zu lassen. Von Benno Schirrmeister 4.2.2026
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