: „Credo-Bit“: Pfaffen immer fauler
Friedberg (epd) – Der „elektronische Beichtstuhl“ sowie rechnergesteuerte Kirchenglocken sind die Attraktionen der diesjährigen Computermesse „Credo-Bit“ von 17. bis 19. Januar in Friedberg. Das Beicht-Programm der Düsseldorfer Computer-Firma HSL liste 200 mögliche Sünden auf, teilte der Credo-Bit-Veranstalter, der überkonfessionelle Verein „Pfarrer und PC“, gestern mit. Darunter seien auch die Sünden „Ich habe Computerprogramme unrechtmäßig kopiert“ sowie „Ich habe meinen Müll nicht getrennt“. Die Beurteilung der Sünden erfolgt je nach Schwere in einem Punkte- Katalog. Die Abschlußpunktzahl bestimmt schließlich die Zahl der Bußübungen. Der Kongreß in Friedberg solle unter anderem auch über den EDV-Einsatz im Religionsunterricht, missionarische Chancen durch christliche Mailboxen und elektronische Bibelausgaben informieren, teilte der Verein mit. Schwerpunktthema der dreitägigen Messe sei in diesem Jahr der „Einfluß der Computerwelt auf das Denken und Lernen“. Pfarrer als Computernutzer würden nicht mehr nur belächelt, so der Vereinsvorsitzende Detlef Rose. Auch Bischöfe hätten inzwischen „Fax im Auto, Handy im Jackett und Laptop in der Aktentasche“.
Umverteilung gegen rechts
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