: Chet Atkins putzmunter
Washington (AFP) – Der populäre Country-&-Western-Gitarrist Chet Atkins hat sich genötigt gefühlt, die Nachricht von seinem Ableben zu dementieren. Atkins nahm am Sonntag im US-Nachrichtensender CNN zu einem Bericht des Senders NBC vom Heiligabend Stellung. NBC hatte den Musiker voreilig in eine Liste von berühmten Persönlichkeiten aufgenommen, die im Jahr 1994 verstarben. „Ich dachte, vielleicht ist es wahr“, schmunzelte Atkins, der nur ein paar blaue Flecken an seinem Oberarm zu beklagen hat. Er hatte sich ein paarmal in den Arm gekniffen, „um ganz sicher zu gehen, daß ich immer noch da bin“. In Anlehnung an ein Zitat des Schriftstellers Mark Twain hat er eine neue – und für die vielen Fans gute – Nachricht auf seinen Anrufbeantworter gesprochen. Besorgte Nachfragen werden künftig mit dem Hinweis beantwortet: „Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.“
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen