piwik no script img

Bus verunglückt

Nur knapp einer Katastrophe entgangen sind gestern 48 Fahrgäste eines Doppeldeckerbusses aus Berlin auf der Autobahn bei Pforzheim (Baden-Württemberg). An dem Fahrzeug hatten auf einem Gefälle aus ungeklärter Ursache die Bremsen versagt. Bei dem relativ glimpflichen Unfall wurden vier Menschen – darunter nur ein Insasse des Busses – leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 200.000 Mark. Nach Polizeiangaben hatte der 35jährige Busfahrer aus Kassel nach Bemerken des Bremsenausfalls sein Fahrzeug geistesgegenwärtig auf den Mittelstreifen gelenkt, um es an den Leitplanken abzubremsen. Dennoch rammte der Bus auf anderthalb Kilometern seitlich elf Wagen. Die Reisegruppe, die sich auf der Rückfahrt vom Feldberg im Schwarzwald nach Berlin befand, wurde vom DRK mit Essen und Getränken versorgt und setzte in einem Ersatzbus die Fahrt fort.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen