: Bundeswehrmunition gestohlen
Wetzlar (dpa) — Drei Kisten mit rund 1.400 Schuß scharfer Munition haben Unbekannte am Wochenende aus einem Munitionsdepot der Bundeswehr in Wetzlar (Hessen) gestohlen. Die Polizei wollte am Dienstag nicht ausschließen, daß der Diebstahl auf das Konto von „Terroristen“ geht. Ein Zusammenhang mit dem mysteriösen Verschwinden von zwei Polizisten in Niedersachsen, auf die mit Munition gleichen Kalibers geschossen worden sei soll, könne „fast mit Sicherheit ausgeschlossen werden“, hieß es. Nach Einschätzung der Polizei spreche der Zeitablauf dagegen: Die Munition könne frühestens am späten Freitag abend in Wetzlar gestohlen worden sein. Der Anruf, mit dem die Polizisten aus dem gut 200 Kilometer entfernten Holzminden offensichtlich in eine Falle gelockt wurden, kam in der Nacht zum Samstag gegen zwei Uhr. Der Diebstahl war am Sonntag abend entdeckt worden.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen