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Bundesregierung will Expo recyceln

HAMBURG ap ■ Angesichts des drohenden Milliardendefizits will sich die Bundesregierung für eine Nutzung von Teilen der Expo auch nach dem Ende der Weltausstellung einsetzen. Ein Regierungssprecher bestätigte am Wochenende in Teilen einen entsprechenden Spiegel-Bericht. Bislang geht die Expo-Gesellschaft von einem Defizit in Höhe von 2,4 Milliarden Mark aus. Erwogen werde deshalb, laut Spiegel, den Themenpark über die Ausstellungszeit hinaus zu nutzen. Expo-Sprecher Frank Wöbbeking wies diese Darstellung entschieden zurück. Alle Verträge und die Baugenehmigungen liefen nur bis zum 31. Oktober. Bei einer Verlängerung müssten zudem die Pavillons winterfest gemacht werden. Dies sei nicht möglich. Für die Idee, Teile der Expo weiter zu nutzen gebe es bislang keine Planungen. Denkbar sei allerdings, dass Teile der Expo woanders wieder aufgebaut würden, sagte Wöbbeking.

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