: Bürgschaften für Jugoslawien
BERLIN dpa ■ Für Geschäfte mit Jugoslawien gewährt die Bundesregierung jetzt wieder Hermes-Ausfuhrbürgschaften. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium gestern mit. Nach der Ende Dezember 2001 unterzeichneten Schuldenregelung zu Gunsten Jugoslawiens im Pariser Club gebe es nun unter anderem wieder Deckungsmöglichkeiten für kurzfristige Geschäfte bis zu 360 Tagen und kleinere Kredite mit darüber hinausgehenden Laufzeiten. Mit Hermes-Bürgschaften sichert der Bund Exportgeschäfte von Unternehmen gegen wirtschaftliche und politische Risiken ab. Mit dieser Entscheidung unterstütze die Bundesregierung das Engagement deutscher Unternehmen in Jugoslawien und leiste zugleich einen Beitrag zum Wiederaufbau in dem kriegszerstörten Land, erklärte das Wirtschaftsministerium. Dies sei ein wichtiges Signal an ausländische Investoren und Geschäftsbanken. Jugoslawien sei auf ausländisches Kapital angewiesen, um die Produktion von Betrieben wieder aufzubauen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
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