Buchpremiere mit Jasmina Kuhnke: Schwarzes Herz

Jasmina Kuhnkes erster Roman zeigt auf, wie Rassismus sich in die Seelen der betroffenen Menschen webt und wie schmerzhaft er ist.

Die Folgen von Rassismus werden niemanden so schnell loslassen Foto: Marvin Ruppert

In ihrem ersten Roman erzählt Jasmina Kuhnke von Rassismus und davon, wohin Misogynie führen kann. Sie beschreibt, was es mit einem macht, immer aufzufallen.

Wann: Di., 19.10.2021, 17 Uhr

Wo: youtu.be/2fMpZEcezv8

Kontakt: taztalk@taz.de

Ihre Protagonistin ist eine junge schwarze Frau, Anfang 20, die in den 90er Jahren am Rande des Ruhrgebiets aufwächst. Sie erzählt von ihrer Kindheit, von ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Ihr Stiefvater ist gewalttätig und in der Schule gibt es wenig Unterstützung, dafür viel Ausgrenzung.

Auf einem Kindergeburtstag steht beim Klingelstreich plötzlich ein Neonazi in der Tür. Die Ich-Erzählerin weiß, wie es ist, jeden Tag mit dem Schlimmsten zu rechnen, bis das Schlimmste zur Selbstverständlichkeit wird.

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Sie ist davon überzeugt, dass sie der Welt nichts zu bieten hat, ist unsicher und versteckt sich hinter ihrer viel zu hellen Schminke, um sich nicht ganz so schutzlos zu fühlen.

Die Protagonistin gerät in eine gewalttätige Beziehung, zementiert die Abhängigkeit mit zwei Schwangerschaften. Erst als es schon fast zu spät ist, gelingt es ihr, sich und ihre Kinder zu befreien.

Schwarzes Herz - ein taz Talk im Rahmen der Buchmesse Frankfurt mit:

Jasmina Kuhnke arbeitet als TV-Autorin und Kolumnistin für ein Satire Magazin. Sie lebt in Köln und engagiert sich gegen Rassismus und Diskriminierung. „Schwarzes Herz“ erscheint am 19.10.21 beim Verlag rowohlt.

Zu Gast im taz Talk spricht sie mit Katrin Gottschalk, der stellvertretenden Chefredakteurin der taz, über ihren neuen Roman.

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