piwik no script img

Bremens Ampel flackert heftig

Cuxhaven/Bremen (dpa) — Bei den Verhandlungen um die Bildung einer sogenannten Ampel-Koalition zwischen SPD, FDP und Grünen im Bremer Senat hat es zu Beginn einer dreitägigen Klausurtagung teilweise große Meinungsunterschiede gegeben. Vertreter der drei Parteien beschäftigen sich in Cuxhaven mit den im Verlauf der ersten beiden Verhandlungsrunden ausgeklammerten Streitpunkten wie Schul- und Verkehrspolitik. Empört zeigten sich die Verhandlungskommissionen über Störmanöver von außen. So ist nach den Worten von Martin Thomas (Grüne) vor allem ein Brief der Großunternehmen Daimler-Benz und Krupp Atlas Elektronik auf Unverständnis gestoßen, in dem unter Hinweis auf mögliche Arbeitsplatzverluste Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsanbindungen gefordert worden waren. Die Verhandlungspartner seien nicht gewillt, sich unter Druck setzen zu lassen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen