■ Brandneu und lecker: die Cannabis-Bulette: Hanfburger – der Gesundheit zuliebe!
Berlin (taz) – Als vegetarische Variante des Rindfleischklopses sind aus Kichererbsen gebackene Falafel mittlerweile ein Standard der deutschen Fast-food-Multikultur. Nun schickt sich die als Biorohstoff wiederentdeckte Cannabispflanze an, auch diesen Markt zu erobern.
Die „Hanfgesellschaft e.V.“, die sich die Wiederbelebung der Hanfindustrie zum Ziel gesetzt hat, stellt heute in Berlin den ersten Hanf-Falafel vor. Er wird aus Hanfsamen hergestellt, ist absolut drogenfrei, aber äußerst nahrhaft. Wegen ihres hohen Gehalts an essentiellen Fettsäuren und Proteinen zählten Hanfsamen jahrtausendelang in vielen Weltgegenden zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Die neue Cannabis-Bulette wird nach altem türkischem Rezept hergestellt und demnächst in den ersten Berliner Imbißrestaurants erhältlich sein.
Die Kostprobe findet im Rahmen einer „Infobörse“ statt, bei der Mitglieder der „Hanfgesellschaft“ zu Fragen des Anbaus, der Verarbeitung und Nutzung der Hanfpflanze Rede und Antwort stehen. (18.30 Uhr, Kulturhaus Pfefferberg, Schönhauser Allee 174, U-Bahnhof Senefelder Platz) Mathias Bröckers
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen