■ Bosnien: Goražde-Krise
Sarajevo/Paris (AFP) – Die bosnischen Serben haben während des Pfingstwochenendes erneut eine Vereinbarung mit der UNO gebrochen, bewaffnete Einheiten aus der Drei-Kilometer-Sperrzone um Goražde abzuziehen. Dies sagte ein Sprecher der UN-Schutztruppen (Unprofor) gestern in Sarajevo. Der bosnisch-serbische General Manojlo Milovanović hatte gegenüber Unprofor-Kommandeur Michael Rose am Samstag dem Rückzug von 150 serbischen Polizisten zugestimmt. Diese sollten die Sperrzone um Goražde bis Sonntag abend verlassen haben. Der bosnische Ministerpräsident Haris Silajdžić äußerte in diesem Zusammenhang Zweifel an der Glaubwürdigkeit der UNO.
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