: Blöder Butterpilz besetzt Wiese
■ „Stop der Kriminalisierung selbstbestimmten Lebens“
Oldenburg Die im April obdachlos gemachten Oldenburger Wagenburg-BewohnerInnen des „Blöden Butterpilz“ haben gestern die ungenutzte städtische Wiese hinter der Weser-Ems-Halle besetzt. Nach eigenen Angaben haben die „Wagenmenschen“ sich drei neue Wägen besorgt, um dort, wo vor zwei Jahren die Geschichte der Wagenburg begann, ihrer Obdachlosigkeit ein Ende zu setzen. Damals hatten sie wegen Räumungsklagen der Stadt nach zwei Wochen die Wiese verlassen.
Der Zeitpunkt der neuen Besetzung sei eine Reaktion auf die Räumung des Hauses Buntentorsteinweg. Sie fordern „den Stop der Kriminalisierung selbstbestimmten Lebens in Oldenburg und anderswo“.
Der neue Standort sei „abgelegen von möglichen von ihrer Anwesenheit sich gestört fühlenden NachbarInnen“. Wenn der Rat der Stadt ihnen einen anderen Standort anbiete, wollten sie diese Wiese wenigstens als Zwischenlösung nutzen: „Für Verhandlungen sind wir offen.“ eo
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